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Ein weiterer Just-do-it-Day bei der punkt.de

Ein weiterer Just-do-it-Day bei der punkt.de

An diesem Tag stehen Lernen, Neugierde und Spaß im Vordergrund. Auch im Tagesgeschäft versuchen wir mit den Kunden neue Dinge, aber beim Just-do-it-Day können wir losgelöst vom Tagesgeschäft mit völlig neuen Dingen experimentieren, die keinem unmittelbar produktiven Ziel dienen.

Hier eine Auswahl der Themen, die wir am Just-do-it-Day behandelt haben.

Scrum-Master Methoden-Werkzeugkasten

In seiner Arbeit als Scrum Master hatte Horand eine größere Sammlung von verschiedenen Methoden für Retrospektiven gesammelt. Sein Wunsch war es, diese Sammlung zu kategorisieren, sie durchsuchbar zu machen und anderen Scrum Mastern zu Verfügung stellen zu können. Zu diesem Zweck hat er mit einem Pairing-Partner ein Kategorisierungssystem entworfen und die Methoden nicht nur in verschiedene Kategorien, sondern auch in die 5 Phasen einer Retrospektive einsortiert. Parallel haben Paul und ich eine Anwendung programmiert, welche die Methoden erfassen und gefiltert darstellen kann. Die Anwendung ist leider nicht fertig geworden, es wird aber auf jeden Fall weiter daran entwickelt.

Neos Fusion Playground

(Fast) alle Entwickler und Entwicklerinnen haben schon einmal CodePen oder eine ähnliche Anwendung verwendet, um einfach und schnell Code auszuführen, das Ergebnis sehen zu können und es direkt und unkompliziert teilen zu können. Für Neos und die darin verwendete Sprache Fusion gibt es keine derartige Anwendung - bisher. Denn eins der Teams hat eine Oberfläche entwickelt, mit der man nun seine Code-Schnipsel einfach und augenblicklich im Browser ausführen kann. In den nächsten Tagen werden wir diese Anwendung veröffentlichen, damit jeder vom Ergebnis unseres Just-do-it-Days profitieren kann.

Eine LED-Sensorleuchte mit Raspberry Pi

Auch als reine Webentwicklungsfirma möchte man manchmal verstehen, wie sich Code in Hardware anfühlt. Weiye hat sich hierzu einen Raspberry Pi besorgt, dazu die notwendigen Sensoren und eine per USB betriebene Leuchte. Im Team haben wir dann den Bewegungssensoren, den Raspberry Pi und die Lampe zusammengesteckt und mit Software versehen, die die Lampe einschaltet, wenn sich jemand dem System nähert. Das Ganze kombiniert mit dem Lichtsensor, und wir hatten eine Lampe, die sich bei Dunkelheit einschaltet, wenn man sich nähert. Okay, mag man sich nun denken, das kann ich im Baumarkt für 24.95€ kaufen, und kann damit sogar meinen Vorgarten beleuchten. Allerdings hat man dann nur eine Lampe, die bei Dunkelheit leuchtet, und kann diese nutzen. Man weiß aber nicht, "was die Welt im Innersten zusammenhält".

Erstellen eines Ceph-Test Clusters auf Hardware in unserem RZ

Ein Teilteam der Technik mit dem Ideengeber Jörg hat sich Server, die gerade zufällig nicht verwendet werden, genommen, und darauf ein Ceph-Cluster installiert. Dies ist ein Dateisystem, welches auf mehreren Rechnern verteilt die Daten ablegen kann und dabei keinen Single Point of Failure besitzt. Am Ende des Tages lief ein Cluster mit entsprechendem Monitoring. Es gab nur nicht viel zu sehen - es hatte noch niemand Dateien darauf abgelegt.

Erstellen von eigenen Widgets für das TYPO3 Dashboard

Seit TYPO3 v9 gibt es eine Dashboard-Extension, mit welcher sich benutzerdefinierte Dashboards definieren lassen. Da wir diese im Alltagsgeschäft bisher eher selten eingesetzt haben, haben sich Alex und sein Team des Dashboards angenommen und dabei gleich die wichtigsten Dashboard Widgets erstellt: 
So gibt es nun ein Widget mit dem statistische Grafen der TYPO3 Daten dargestellt werden können. Fehlen durfte natürlich auch nicht das Widget, das mit einem Klick direkt auf die punkt.de Webseite weiterleitet. Aber das wertvollste Widget war das "Chuck Norris-Facts" Widget, mit dem wir nun die wichtigsten Fakten über Chuck Norris direkt von einer entsprechenden Webseite nachladen können. Auch hier wieder: Mehr als nur eine Spielerei! Natürlich kann man auch Daten von anderen relevanten Webseiten aus dem Internet oder Intranet als Widget darstellen.

Fazit

Ich persönlich finde den Just-do-it-Day toll, da ich hier die Chance habe neue und alte Ideen auszuprobieren, die schon immer in der berühmten Schublade liegen. Dieser Tag gibt mir die Gelegenheit, diese Ideen umzusetzen und zu sehen, ob die Ideen vielleicht mehr sein können, als nur Ideen in der Schublade. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Just-do-it-Day in ca. einem halben Jahr.

Mi im Technik Team

Mi im Technik Team

Pizzen zum Mittag

Hardware Basteleien

Hardware Basteleien mit dem Rasperry

Und natürlich jede Menge Coding

Und natürlich jede Menge Coding

Autor: Christian Keuerleber

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