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Erfolgreiche Episerver Schnittstelle

Erfolgreiche Episerver Schnittstelle

Jedes Unternehmen sieht sich irgendwann dazu verpflichtet, die Bedürfnisse seiner Kunden noch mehr in den Fokus zu rücken. War es früher möglich "einfach ein gutes Produkt" zu verkaufen, so können die Kunden heutzutage mehr verlangen. Der Kunde rückt für die einzelnen Unternehmen immer mehr in den Mittelpunkt. "Customer-Centricity" und "Customer-Journey" sind hier die neudeutschen Bezeichnungen. Ich würde sagen: Man muß den Kunden in den Mittelpunkt stellen und sich um seine Bedürfnisse kümmern.

Die Webseite ist hierbei eine Möglichkeit mit dem Kunden in Kontakt zu treten; Facebook, Twitter und andere Medien sind andere Möglichkeiten, doch wie hat das ganze Internet noch vor ca. 35 Jahren in Deutschland an der Uni Karlsruhe angefangen? Richtig! Eine E-Mail wurde aus den USA nach Deutschland geschickt. So wie die SMS wird auch E-Mail seit ca. 20 Jahren zu Grabe getragen, hält sich dabei aber hartnäckig, da sie gegenüber anderen Medien einige Vorteile bietet: Der Kontakt kann asynchron stattfinden, man kann gleichzeitig viele Menschen erreichen und man kann Ihnen auf sie persönlich zugeschnittene Angebote machen. Last but not least könnte der potentielle Kunde auch mit dem Unternehmen in Kontakt treten, würde die Unsitte der "no-reply"-Adressen nicht immer weiter um sich greifen. Man stelle sich vor: Sie werden angerufen, und als erstes hören Sie am anderen Ende: "Ich erzähle Ihnen etwas wichtiges und Sie bitte halten erst einmal den Mund und sagen gar nichts."

Was liegt also näher als seinen Kunden einerseits auf der Webseite ein Angebot zu machen, als gleichzeitig mit Ihnen per E-Mail in Kontakt zu treten? Eigentlich nichts – wären da nicht ein paar technische Hürden und die von allen geliebte DSGVO.

Viel schöner wäre es natürlich, wenn man die Inhalte von Webseite und E-Mail dabei an einer Stelle pflegen könnte und dem Kunden in der E-Mail nur die wichtigsten Informationen geben müsste und der Kunde sich dann alles Weitere auf der Webseite selbst abholt. Das gibt es schon in viele Facetten. Was bisher bei Neos fehlte, war die Anbindung von Neos an Episerver.

punkt.de hat in der Vergangenheit bereits mehrere ähnliche Schnittstellen an NEOS angeschlossen und so war es für uns klar, auch hier wieder eine Lösung zu schaffen.

Technische Umsetzung erfolgreich

Die Rest-API von Episerver ist einigermaßen verständlich über Swagger (http://swagger.io) dokumentiert, und so machten wir uns ans Werk, die Schnittstelle mittels Reverse-Engineering nachzuvollziehen. Da Neos in den meisten Projekten sowieso schon das zentrale System ist, das die Inhalte bereitstellt, entschieden wir uns auch hier, Neos als führendes System zu etablieren. So stehen in Neos die Inhalte und Benutzer zur Verfügung, die Episerver (https://www.episerver.de) zum Versand der Mails benötigt. Der Redakteur kann in Neos dann seine Inhalte für das Web und den Newsletter erfassen, und die entsprechenden Daten an Episerver übertragen. Das geschieht zeitgesteuert und vollautomatisch. Dadurch ist es z.B. möglich die Inhalte deutlich vorher zu erfassen, und dann vollautomatisiert an einem bestimmten Zeitpunkt versenden zu lassen.

Unsere Anbindung kümmert sich auch um das Entfernen der Benutzer, die keinen Newsletter mehr erhalten möchten. Der reine Versand des Newsletter findet dann seitens Episerver statt.

Wichtig bei der Erstellung eines E-Mail-Newsletters ist es darauf zu achten, dass der Newsletter auch von allen Mailprogrammen korrekt dargestellt werden kann. Das ist technisch ähnlich aufwändig wie die Darstellung einer Webseite, die auch auf allen Browsern und Endgeräten gut benutzbar sein soll. Mit Hilfe von "mjml" (https://mjml.io/) können alle gängingen Mailprogramme mit den entsprechenden Daten versorgt werden, und NEOS stellt die Daten entsprechend vollautomatisiert bereit für den Mailversand.

Halber Aufwand bei doppeltem Erfolg

Der Vorteil für den Benutzer des Systems liegt nun darin, dass er alle Inhalte an einer zentralen Stelle pflegen kann, und so wird auch das Layout der Mails in Neos vorgehalten. Dadurch erscheinen Mail und Webseite wie aus einem Guss und man spart sich den Aufwand das Layout doppelt pflegen zu müssen.

Autor: Jürgen Egeling

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