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NeosCon 2019: Eindrücke und Vorträge

NeosCon 2019: Eindrücke und Vorträge

Neos Conference, das heißt Treffpunkt der Szene, Vorträge und ein gemeinsamer Entwicklungs-Sprint. Natürlich waren wir auch dieses Jahr wieder dabei - übrigens auch als Gold-Sponsor.

Nachdem die Konferenz letztes Jahr in Hamburg stattgefunden hatte, trafen wir uns dieses Mal in Dresden bei Gastgeber Sandstorm. Für ein bisschen mehr Kontinuität wird Sandstorm die NeosCon auch nächstes Jahr ausrichten. Warum auch immer alles neu erfinden, wenn die Location und Erfahrung doch schon vorhanden sind? Zumal der Alte Schlachthof wirklich einen schönen Rahmen bot. 

Super-Nintendo und Sprint

Am punkt-de-Stand gab es dieses Jahr Retro-Konsolen (Super-Nintendo und einen alten GameCube), um das gemütliche Beisammensein zu fördern. Hier ein paar Impressionen:

Der traditionelle Entwicklungs-Sprint fand erstmals nach der Konferenz statt. Das macht auch Sinn, denn ansonsten passiert es oft, dass die Organisatoren während des Sprints doch noch vieles regeln müssen, statt sich auf die Entwicklung zu konzentrieren.

Beim diesjährigen Sprint in den Räumlichkeiten von Sandstorm wirkten etwa 20 Entwicklerinnen und Entwickler mit, darunter auch solche, die nicht zum Neos Core-Team gehören - auch von punkt.de.

Vorträge: Großprojekte und Best Practices

Zwei punkt.de-Teammitglieder haben dieses Jahr Vorträge gehalten. Daniel Lienert sprach über große Neos-Projekte. Seiner Meinung nach ist Neos inzwischen sehr gut für Projekte mit großen Datenmengen und/oder hohem Traffic geeignet. Dabei spricht er aus Erfahrung: Das VVW-Projekt, das punkt.de realisiert hat, verwendet schließlich über 500.000 Nodes!

Wer mit solchen Datenmengen in Neos umgeht, sollte aber ein paar Dinge beachten in Bezug auf die Entwicklung (Code), das Handling von Daten und das Handling von Traffic. In seinem Talk gibt Daniel hierzu Tipps für alle Beteiligten wie Programmierer, Integratoren und DevOps:

Maya Bornschein hielt einen Vortrag zum Thema Best Practices: Dateikonventionen, Ordnerstrukturen... Was trocken klingt, ist in der Praxis oftmals entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Code, insbesondere bei Updates. Welche Tipps und Hinweise sie gab, lässt sich in ihrem Vortrag nachhören:

Wir freuen uns ganz besonders, dass Maya für ihren Vortrag den Best Talk Award gewann - in Form eines goldenen Glitzermikrofons! Nochmals herzlichen Glückwunsch! Mit ihr sprachen wir über ihre Erfahrungen.

Neos(Con) Facts

  • 2000+ PRs
  • 1600 Slack Members
  • 15k+ Commits
  • 150+ Contributors
  • 150k Impressions auf neos.io
  • 250+ Releases
  • 200+ Teilnehmer
  • 30+ Redner
  • 15+ Länder

4 Fragen an Mirjam "Maya" Bornschein

Hattest Du damit gerechnet, für Deinen Vortrag mit dem Best Talk Award ausgezeichnet zu werden?

Maya: Überhaupt nicht, zumal mein Thema ja sehr trocken war. Dateikonventionen und Ordnerstrukturen reißen einen ja nicht unbedingt vom Hocker. Aber es ist ein wichtiges Thema, damit die Arbeit mit Neos reibungslos klappt und vor allem Updates problemlos durchgeführt werden können. Wenn sich alle an die Konventionen halten, wird das Leben für die Entwickler sehr viel leichter!

Wie hast Du es denn geschafft, das Publikum zu überzeugen?

Maya: Als ich mich auf den Vortrag vorbereitet habe, meinte ein Freund: Bei dem trockenen Thema musst Du Personality reinbringen! Das habe ich dann versucht. Ich wollte das Thema etwas lockerer rüberbringen.

Wie fühlt es sich an, den Golden Speech Award zu gewinnen?

Maya: Ehrlich gesagt: wunderbar! Aber ich muss auch sagen, dass viele andere Vorträge den Award verdient hätten, vielleicht sogar mehr als ich. Schließlich habe ich Neos ja nicht weitergebracht, keine tolle neue Funktion entwickelt oder Ähnliches. Ich hätte ihn auf jeden Fall auch Anderen gegönnt.

Was sind denn Deine generellen Eindrücke von der diesjährigen NeosCon 2019?

Die Stimmung war wirklich toll. Ich muss sagen, die Neos-Community ist super und ich fühle mich sehr willkommen. Das ist ja als Frau in der Szene nicht immer selbstverständlich. Und so war ich auch vor meinem Vortrag ziemlich aufgeregt, aber ich hoffe, damit andere Frauen zu inspirieren, sich was zuzutrauen, so wie ich auch von anderen Frauen inspiriert wurde, die sich auf die Bühne trauten.

Danke!

 

Zum Schluss hier noch ein Video mit einigen Eindrücken sowie dem Eröffnungsvortrag von Sacha Storz und Robert Lemke:

Autoren: Mirjam Bornschein, Daniel Lienert

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