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Ist die Software-Branche immer noch eine Männerdomäne?

Ist die Software-Branche immer noch eine Männerdomäne?

Seit längerer Zeit tauchen regelmäßig Beiträge über Frauen in der Softwareentwicklung auf. Die Themenvielfalt reicht von Interviews mit Werdegängen von Frauen und Beschreibungen der täglichen Arbeit bis hin zu Beiträgen über soziologische Studien, die die Ursachen dafür erklären, warum Mädchen so selten in technische Berufe einsteigen. Manchmal gibt es Angebote wie Workshops oder Studiengänge, die zum Ziel haben, Frauen für die IT zu begeistern. 

Das haben wir zum Anlass genommen, das Thema zu durchleuchten und einen kleinen Einblick in unsereFirma zu geben. Denn bei uns ist fast ein Drittel der Belegschaft weiblich. Wir wollen, dass das jeder weiß und dass das auch so bleibt. 

 

Ein paar allgemeine Statistiken zu Frauen in der IT

Durch das Lesen einiger Beiträge haben wir erfahren, dass die ersten Programmierer der Welt weiblich waren und in den USA die Software-Entwicklung ursprünglich als Frauenberuf galt (1). Trotzdem spiegeln die Statistiken heute genau das Gegenteil wieder:

Software-Entwicklerinnen in Unternehmen

Im Durchschnitt fangen nur 9 Prozent der Frauen eine Ausbildung in der IT an, ein Studium beginnen zumindest 18 Prozent der Frauen (2). Laut Bitkom waren im Jahr 2015 ca. 15 Prozent der Beschäftigen in der IT Frauen (3). Dagegen ist der Frauenanteil bei punkt.de deutlich höher. Firmenweit sind es 28 Prozent. Der Anteil an Frauen, die in der Softwareentwicklung arbeiten, beträgt aktuell (März 2018) 25 Prozent. Darauf sind wir stolz und freuen uns über jede Bewerbung einer Frau, denn das kommt heute tatsächlich noch viel zu selten vor. Das kann auch Herr Jonas Bart, Ansprechpartner für Personal & Recruiting beim CyberForum bestätigen. Er betreut dort das Studienabbrecherprogramm "Finish IT 2.0". Seit das Projekt im Januar 2015 begann haben sich insgesamt nur 11 Prozent Frauen beworben. Beim Karlsruher Programm "InformatikBOGY" sieht es ähnlich aus. In den letzten Jahren haben sich zwischen 14 - 22 Prozent Frauen beworben.

Männer und Frauen im IT Werdegang

Warum Frauen in der Informatik arbeiten sollten und welche Vorteile das für alle hat

Gemischte Teams arbeiten besser! Das sagt nicht nur die Theorie in Form von Studien und Büchern über Arbeitspsychologie. Nein, das sagen auch unsere weiblichen und männlichen Kollegen.

Zum Beispiel beschreibt ein Beitrag der Business Ladies, dass, wenn es ums Entwickeln geht, Frauen teilweise sehr pragmatisch entwickeln. Sie möchten Dinge lieber einfacher als komplizierter machen und vor allem entwickeln sie nicht nur der Technologien wegen, sondern streben alltagstaugliche Lösungen an. Trotzdem wollen sie auch neue Perspektiven betrachten und dadurch die Innovationskraft am Leben halten. (4)

Laut einer Umfrage der Developer Week spürt ein Drittel der Befragten, dass ein größerer Anteil an Frauen in einem Team dazu führt, dass sich die Harmonie im Team verbessert. Zudem erwartet ein fast gleich großer Teil der Befragten, dass mehr Innovationen und intuitivere Benutzeroberflächen entstehen (5). Diese Punkte bestätigen auch unsere Kollegen und Kolleginnen und sagen, dass der Austausch ein besserer ist, wenn Frauen im Team sind. Außerdem herrscht dann ein angenehmeres Arbeitsklima und es wird lösungsorientierter gearbeitet. Jörg, einer unserer Kollegen aus der Technik, meint: "gemischte Gruppen funktionieren besser, weil z.B. keine Rangkämpfe entstehen". "Und weil Frauen Dinge anders betrachten, was bei unserer Arbeit sehr wichtig ist, kommen individuellere Lösungen heraus, die uns zum Ziel führen", ergänzt unsere Kollegin Ursula.

Eine dritte Quelle beschreibt, was viele unserer Kollegen und Kolleginnen gleichermaßen unterstreichen: "Um von Männern ernst genommen zu werden, muss man sachlich argumentieren und immer professionell auftreten" (6). "Uns Frauen bei punkt.de hilft die Tatsache, dass hier bereits Frauen arbeiten, die mit Know-How, Engagement und Zielorientiertheit die Kundenwünsche umsetzen. Das überträgt sich positiv auf neue Kolleginnen und sie haben es dadurch ein wenig leichter", so Christiane. Frauen müssen sich bei punkt.de zwar auch behaupten, wie in jedem anderen Job, aber es wird ihnen keine Skepsis der männlichen Kollegen entgegengebracht.

Aussagen von Frauen zum Thema arbeiten bei punkt.de

Dank Interviews mit unseren Kolleginnen haben wir außerdem gelernt, dass wir als Firma durch unsere Frauen einen Vorteil im Kundenkontakt haben. Nicht, um als Vorzeigeobjekte an Meetings teilzunehmen, sondern um als fachliche Ansprechpartner für unsere weiblichen Kundinnen da zu sein und sich auf Augenhöhe austauschen zu können. Denn es hat sich in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden immer wieder herausgestellt, dass Frauen anders auf Wünsche eingehen, anders kommunizieren und eher nach einem harmonischen Miteinander streben.

Die Vielfalt der IT: Frauen bei punkt.de – Frauen in anderen IT Unternehmen 

Die Vielfalt an Berufsfeldern in der IT ist ziemlich groß, auch wenn es nur wenige IT-Ausbildungsberufe gibt. Eine Spezialisierung erfolgt meist erst im Berufsleben. Unsere Entwicklerinnen machen im Grunde alle dasselbe und trotzdem haben sie sehr unterschiedliche Schwerpunkte:

  • Testing
  • Usability
  • Optimierung der Suche
  • Datenverarbeitung
  • Frontend-Entwicklung
  • Software-Architektur
  • und weitere.

Besonders stolz sind wir darauf, dass unsere Frauen die Firma mit voranbringen, indem sie z.B. neue Technologien und Methoden einführen. So hat Christiane z.B. das Layout-Testing in die Firma getragen. Damit können wir nun schneller Fehler im Layout unserer Kundenprojekte erkennen, wenn viele Änderungen am Code vorgenommen werden (zum Blogbeitrag über Layout-Testing). Und durch Daniela (ehemalige Kollegin) haben wir es zudem geschafft unsere beiden Geschäftsfelder – die Entwicklung und das Hosting – einander näher zu bringen und setzen uns dazu intensiver mit DevOps und Automatisierung auseinander.

Neben den genannten Schwerpunkten, die es bei uns in einer Webagentur gibt, gibt es noch viele verschiedene andere Richtungen, in die man sich in der IT entwickeln kann. Sei dies nun der Vertrieb, der etwas Hardware-nähere Beruf einer Operatorin bzw. Systemintegratorin oder die Rolle einer Product Ownerin. In den letzten Jahren sind zudem vermehrt Berufe wie User Experince Expertin, Cyber-Security-Expertin, Ingenieurin für Big Data Analysen, oder beratungslastigere Jobs hinzugekommen. Und sicherlich gibt es noch viele mehr.

Trotz der großen Vielfalt ist, wie in den Statistiken deutlich wird, die Frauenquote in allen IT-Jobs meist eher gering. Auch das Programm "InformatikBOGY" hat keine ansteigende Anzahl von weiblichen Bewerberinnen, was Tatiana Rhode,  Projektleiterin des InformatikBOGY am KIT, sehr bedauert. 

Das InformatikBOGY ist eine bundesweit einzigartige Initiative des KIT in Karlsruhe, dass das Pflichtpraktikum an Gymnasien (BOGY – Berufsorientierung an Gymnasien) mit dem Themenschwerpunkt Informatik verbindet. Damit soll frühzeitig mit den Klischees von Informatikern aufgeräumt werden. Und die Schülerinnen und Schüler bekommen Einblicke in die Forschung sowie in den Industriealltag. Das InformatikBOGY wird mit Partnerunternehmen wie punkt.de durchgeführt.

http://bogy.zukunft-informatik.de/ueber-uns/

Wir wünschen uns, dass mehr Mädchen an ihre Leistungen glauben und sich noch vor dem Abitur trauen in die Luft der IT-Berufe hineinzuschnuppern. Denn später sind sie als Informatikstudentinnen sogar konstanter als die Studenten und schließen ihr Studium erfolgreicher ab.
Tatiana Rhode, Projektleiterin des InformatikBOGY am KIT

Wie bekommen wir mehr Frauen in die IT?

Nach einer Allensbacher-Studie von 2014 gehören zu den beliebtesten Berufen der Mädchen immer noch medizinische, soziale und künstlerische Berufe. Technische oder gar informatiknahe Berufe haben viele gar nicht auf dem Radar (7). Und auch bei uns arbeiten einige Frauen nur, weil sie eher zufällig Berührungspunkte mit der Informatik hatten, entweder kurz vor dem Studium oder danach. Hier müsste man ansetzen, wenn es darum geht dem Fachkräftemangel in der IT entgegenzuwirken. Laut der IT-Expertin Diana Knodel, sind Mädchen sehr begeistert vom Programmieren, wenn sie denn einmal damit in Berührung kommen (10). Doch dazu muss es erst einmal kommen!

Die Ursachen, warum Mädchen seltener mit der Informatik in Kontakt kommen als Jungen, sind laut Experten vielfältig. Für junge Mädchen ist beispielsweise die Vorstellung vom Stereotypen "Nerd", der alleine mit Pizzakartons im Keller vor sich hin programmiert, eher wenig verlockend. Auch das in die Wiege gelegte Vorurteil, dass Jungs technisch interessierter sind hält sich hartnäckig. Und die Angst sich sehr unflexiblen Arbeitszeiten gegenüber stellen zu müssen, trägt dazu bei, dass Mädchen und Frauen weniger häufig Karriere in IT-Berufen machen. Hinzu kommt die niedrige Frauenquote in eben jenen Studiengängen und Berufen. Das alles ist für viele Mädchen nicht sehr motivierend.

Was können Unternehmen tun, um mehr Frauen für die IT zu begeistern?

  1. Weiblichen Nachwuchs früh ansprechen
    Die bereits erwähnte Allensbacher-Studie zeigt auf Seite 11, dass Mädchen, die sich in einem ihrer letzten 3 Schuljahre befinden, nur mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 0,5 Prozent in den Computer oder IT-Bereich gehen möchten (7). Hier Bedarf es also noch Aufklärungsarbeit. Diese kann von Unternehmen durchgeführt werden, indem sie sich zum Beispiel an Initiativen beteiligen, die gezielt Mädchen ansprechen.

    In Karlsruhe gibt es zum Beispiel die Science Camp Reihe mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Elektrotechnik, Informatik, etc.). Und für die Informatik gibt es sogar speziell ein Camp für Mädchen: Science Camp Informatik for Girls. Außerdem gibt es den GirlsHäck Day, der vom ZKM initiiert wurde. Auf Bundesebene gibt z.B. den Girls Day, der allerding alle MINT-Fächer (Mathemathik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) im Fokus hat. 
     
  2. Bewerbungsprozess anpassen 
    Auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen ist es wichtig, an der richtigen Stelle im Bewerbungsprozess anzusetzen. Das heißt, bereits die Stellenanzeigen so zu formulieren und zu gestalten, dass sie nicht nur männliche Bewerber ansprechen. Dazu zählt: gendern, Frauen auf Abbildungen zeigen und nicht nur männliche Eigenschaften (wie z.B. Durchsetzungsvermögen) verlangen, sondern gezielt auch weiblichere Eigenschaften wie Team- und Kommunikationsfähigkeit suchen.

    Auch ist die Stellenbezeichnung ein wichtiges Indiz für Frauen, um die Attraktivität eines Job einschätzen zu können. Es kann auch sinnvoll erscheinen hervorzuheben, welche Benefits das Unternehmen für Frauen anbietet, wenn man Frauen als Zielgruppe hat. Weiterhin gehört zum Bewerbungsprozess ebenfalls der Messebesuch. Hier kann es hilfreich sein, Frauen als Ansprechpartnerinnen mitzunehmen, die direkt aus der Softwareentwicklung kommen und nicht aus der Personalabteilung. (8)
     
  3. Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten
    Manche Frauen verbinden mit IT-Jobs nicht nur ein nerdiges Image sondern fürchten, dass die Arbeitsbedingungen und -zeiten in einer männergetriebenen Domäne nicht mit den Bedürfnissen junger Frauen vereinbar sind. Unternehmen mit flexibleren Arbeits- und Zeitmodellen sollten dies kommunizieren, um damit junge Frauen mehr anzusprechen. Arbeitgeber hingegen, die noch in den alten Strukturen stecken, sollten sich überlegen, wie Sie den Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance besser gestalten können. Vom betriebseigenen Kindergarten bis hin zu Regelungen, die es den Mitarbeitern erlauben ihre Arbeitszeit flexibel einzurichten oder gar das Kind mit zur Arbeit zu bringen, sind dabei der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der leichteste Weg in die Umsetzungen zu gehen, dürfte der sein, zunächst die Bedürfnisse der Frauen, die bereits im Unternehmen arbeiten, zu erfüllen. Durch sie findet man heraus, was gewünscht ist.

Was können andere tun, um mehr Frauen für die IT zu begeistern?

Nicht nur Unternehmen können einen positiven Beitrag dazu leisten, dass Frauen sich (früher) für IT-Jobs interessieren, da es in der Regel nicht am Können mangelt. Jeder Einzelne von uns kann seinen Beitrag dazu leisten. Die bereits erwähnte Studie von Allensbach hat nämlich gezeigt, dass Freunde und Bekannte die TOP 1 Informationsquelle darstellen, wenn es um Möglichkeit bei der Jobwahl geht. An zweiter Stelle steht die Mutter, gefolgt vom Internet als Recherchequelle. (7)

Das bedeutet, dass ....

... Frauen aus der IT mehr über ihre Erfahrungen berichten sollten, vor allem in ihrem Bekanntenkreis. Das motiviert junge Mädchen, weil es ihnen zeigt, dass Frauen sehr wohl für diese Branche gemacht sind. Außerdem zeigte die Allensbachstudie, dass Gespräche mit Personen, die Erfahrungen in jenem Beruf haben, für den sie sich interessieren, die hilfreichste Quelle bei der Informationssuche bzgl. des Jobs sind. Da es zudem an weiblichen Vorbildern fehlt, ist dies wohl ein guter, wenn auch mühseliger Weg, da er nicht viele Mädchen gleichzeitig erreichen kann. (7, 10)

... Schulen einen großen Einfluss auf die spätere Berufswahl haben. Da Jungs laut Studien ein größeres Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten haben als Mädchen, können Schulen durch eine gezielte Förderung ihrer technischen Fähigkeiten, Mädchen eine positivere Einstellung gegenüber diesen Berufsfelder geben. Das heißt, dass man sie für Fächer wie Mathe und Physik begeistern und ihre Neugierde wecken muss. Das schafft man zum Beispiel indem lebensnähere Fragestellungen im Unterreicht behandelt werden und dadurch mehr praktisches Wissen vermittelt wird. (9,11) 

... die Medien auch dazu beitragen können. Sie könnten zum Beispiel Frauen nicht in typische Rollenbilder stecken, sondern z.B. eine Serie über erfolgreiche Informatikerinnen drehen, Artikel in der Tagespresse veröffentlichen oder in Social Media Kanälen verstärkt über erfolgreiche Frauen in der IT berichten. (9)

... auch bzw. vor allem Eltern ihren Teil durch ihre Erziehung beitragen können. Hier können wir nur den Tipp geben, zu versuchen aus den typischen Mann/Frau Rollen herauszutreten und kontinuierlich den Kontakt zur Technik aufrecht zu erhalten oder zumindest diesen den Mädchen nicht vorzuenthalten (11). 

... Universitäten attraktivere Namen für ihre Studiengänge suchen könnten. Das steigert die Attraktivität der Studiengänge für Frauen enrom. Allerdings sollten keine falschen Versprechen abgegeben werden. Im Gegenteil: man sollte versuchen die Teile in den Fokus zu stellen, die bereits gelehrt und von Frauen bevorzugt werden. Wie beispielsweise Kommunikation. Zudem sind Kombinationen mit Berufsfelder, die Frauen sehr gerne studieren möchten auch sinnvoll, z.B. die Medizininformatik. (10,11)

Positive Beispiele

Das KIT bietet beispielsweise verschiedene Angebote für Mädchen an (nicht auschließlich für die Informatik, aber für die MINT-Fächer), um ihnen praktisch zu zeigen, worum es in diesen Berufsfeld gehen kann. Hier gibt es das vollständige Programm des KIT, wenn auch nur das von letztem Jahr. 

Ein anderes gutes Vorbild ist die Plattform „App Camps“, welche Lehrern Unterlagen zur Verfügung stellt, mit denen sie ihren Schülern und Schülerinnen das Programmieren näher bringen können (10). Und ein Mädchengymnasium aus Stuttgart pflegt zum Beispiel seit Jahren eine Partnerschaft mit Bosch und dem Maschinenbauer Trumpf (9). Bei den Projekten werden technische Geräte vor Ort bei den Partner gebaut um damit die Themen aus dem Physikunterricht praktisch zu verdeutlichen.

Ein auf Bundesebene initialisiertes Projekt ist der Girls' Day, der Frauen nicht nur in IT-Beruf reinschnuppern lässt, sondern die ganze Breite technischer Berufe abdeckt. Solche und ähnliche Aktionen sind unter http://www.komm-mach-mint.de/ zu finden und gehören zu den vielen zahlreichen positiven Beispielen. Ein weiteres Projekt, welches auf Bundesebene initialisiert wurde ist eine Informatik-Fortbildung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte, die Praxisideen bekommen, um Kindern die Bedeutung der Informatik bereits in der Kita oder der Grundschule zu vermitteln.

Tipps unserer Mitarbeitenden für alle Frauen in der IT

Und zum Schluss haben wir noch ein paar Tipps für alle Frauen, die in der IT arbeiten: Diese haben wir von unseren Kolleginnen und Kollegen während unserer Interviews für euch mit auf den Weg bekommen.

  • Stellt eure eigenen Kompetenzen nicht unter den Scheffel und seid selbstbewusster in Bezug auf eure Fähigkeiten. Schließlich arbeitet ihr nicht in einem körperlichen Beruf, sondern ihr seid im Denksport unterwegs, da gibt es keinen Unterschiede / keinen Startvorteil.
  • Haltet mehr Vorträge auf Konferenzen und tragt so euer Wissen nach Außen. Damit zeigt ihr Präsenz und seid ein gutes Vorbild für andere Mädchen und Frauen!
  • Mehr Mut! Es gibt keinen Grund schüchtern zu sein oder zu denken, dass man weniger kann.
  • Mathe ist im Studium nicht so wild, aber analytische Fähigkeiten solltet ihr für den Beruf einer Informatikerin mitbringen.
  • Ihr werdet euren Job lieben, wenn ihr die Informatik auch irgendwie als euer Hobby in euer Leben lasst, um am Ball zu bleiben. 

Liebe Frauen, unterschätzt also nicht eure Leistung! Das ist leider eine Eigenschaft, die wir mitbringen, aber wie wir anfangs schon erwähnt haben: Frauen waren die Vorreiterinnen in der Programmierung, macht es ihnen nach!

Wir geben euch die Chance und freuen uns auf Bewerbungen.

Autoren: Bianca Jung, Katrin Pampus

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