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Für die Deutsche Post AG hat punkt.de ein zentrales Webportal entwickelt und umgesetzt, das die rund 26.000 Partner-Filialen beim Kundenservice optimal unterstützt. Die Plattform mit SAP-Integration für bis zu 75.000 Anwender umfasst eLearning-Angebote, rechtlich relevante Prüftests, eine FAQ-Liste und eine Suche. Aufgrund des Rechtesystems dürfen bestimmte Nutzer nur auf ausgewählte Informationen zugreifen. Für den einfachen Wechsel zwischen den Anwendungen sorgt die Single-Sign-on-Funktion, während eine demilitarisierte Zone (DMZ) vor Hackern schützt. Tiefgehende Änderungen hinsichtlich Authentifizierung am CMS und am neuen PHP-Framework FLOW verhindern, dass vertrauliche Informationen vom Intranet ins Internet gelangen. Dass die Filial-Partner der Deutschen Post von dem Portal überzeugt sind, zeigt das Ergebnis einer Zufriedenheitsumfrage, die zum Projektende über das Portal durchgeführt wurde: Dreimal mehr Mitarbeiter als in den Jahren zuvor haben an der Befragung teilgenommen und das Portal selbst erhielt 8,1 von 10 möglichen Punkten.


26.000
Partner-Filialen


75.000 Anwender


8,1 von 10 Punkten
in der Zufriedenheits-umfrage

Screenshot: Login Screen des Partnerportals der deutschen Post

Die Ausgangssituation – eine Plattform auf TYPO3 Basis einführen

Mit rund 26.000 Filialen und über 7.000 Verkaufspunkten für Brief- und Paketmarken verfügt die Deutsche Post über eines der größten deutschen Verkaufsstellen-Netze. Die meist in Einzelhandelsgeschäften integrierten Filialen betreiben ausschließlich Kooperationspartner. Um diese zu unterstützen, sollte eine neue Plattform auf Basis von TYPO3 eingeführt werden. Denn das alte Partnerportal war technisch an seine Grenzen gestoßen.

„Wir benötigten ein neues Portal, um unseren Partnern hilfreiche Informationen und Tools bieten zu können.“
– Andrea Nowak,
Projektleiterin Vertriebsmanagement Privatkunden/Filialen der Deutschen Post

Die Herausforderung – Partnerportal an SAP anbinden

Die Anforderungen, die die Deutsche Post an das Partnerportal stellte, waren hoch: Es sollte zahlreiche Komponenten umfassen, unter anderem einen eLearning-Bereich, einen Bereich für Prüftests und einen mehrschichtigen Informationsbereich. Durch die umfassenden Funktionalitäten des neuen Portals sollten Mitarbeiter ihre Kunden deutlich besser bedienen und informieren können. Zudem sollte das Portal an SAP und das Filial-IT-System angebunden sein, ein Rechte-System unterstützen und eine Single Sign-on-Funktion bieten. Zum Schutz des Intranets und der Filial-IT-Systeme der Deutschen Post vor unberechtigten Zugriffen aus dem Internet sollte außerdem keine direkte Verbindung zum Internet bestehen.

Die Lösung – agile Herangehensweise

Bei der Entwicklung des Partnerportals für die Deutsche Post hat punkt.de auf agile Prozesse gesetzt: Anstatt im Vorfeld des Projektes einen umfassenden Anforderungskatalog mit allen Spezifikationen zu erstellen, haben die TYPO3-Experten in einem Zyklus von 14 Tagen kleine Teilkomponenten realisiert. So konnten bereits nach zwei Wochen erste Ergebnisse abgeliefert werden. Und die Qualität des Codes konnte sich sehen lassen: Die Fehlerquote lag nur bei 0,5 Prozent – branchenüblich sind drei Prozent. Diese hohe Qualität ermöglichte ein vollautomatischer Deployment-Prozess: Neuer Code wurde automatisch getestet, sodass die Entwickler mögliche Fehler beheben und erst dann neue Elemente freischalten konnten.



Erste Ergebnisse konnten bereits nach zwei Wochen abgeliefert werden.

Der Informationsbereich des neuen Portals bietet den Mitarbeitern in den Partner-Filialen nun auch eine FAQ-Liste und eine Suche, über die sie Texte, pdf-Dokumente und Dateien schneller und komfortabler finden können. Und das Rechte-System sorgt dafür, dass spezifische Nutzergruppen nur auf für sie freigegebene Informationen Zugriff erhalten. Da das Partnerportal sowohl über einen berechtigten Internetanschluss als auch über das Filial-IT-System zugänglich ist, hat punkt.de eine Single-Sign-on-Funktion umgesetzt: So müssen sich die Anwender nur einmal im Portal anmelden und können dann ohne weitere Authentifizierung zwischen den Systemen wechseln, etwa um Briefmarken über ein externes Tool nachzubestellen. Für den nötigen Schutz vor Hackern sorgt dabei eine demilitarisierte Zone, die das Intranet und das Internet per Firewall trennt. Nutzer können so auf das Internet zugreifen, während Intranet und Filial-IT-System geschützt sind. Zudem verhindern tiefgehende Änderungen hinsichtlich Authentifizierung am CMS und am PHP-Framework FLOW, dass vertrauliche redaktionelle Inhalte vom Intranet ins Internet gelangen.