Smarte Beratung trifft Immobilien-optimierung

Die Entwicklung einer intuitiven Unterstützungsanwendung für die Planung von Optimierungsvorhaben von Immobilien stand im Fokus dieses Projekts. 

Natürlich alles im Kontext von Sicherheit, Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit der Anwendung. 

In dieser Case Study erfahren Sie mehr über dieses Projekt.

Hausansicht in der MOP-S Anwendung der SKP
Eine Übersichtsseite der Anwendung mit dem Titel »Mein Optimierungsplaner«

Wer ist die SKP?

Die S-Kreditpartner GmbH (SKP) ist der spezialisierte Verbundpartner für das Ratenkreditgeschäft in der Sparkassen-Finanzgruppe. S-Kreditpartner wurde 2011 gegründet und ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Leasing, der Berliner Sparkasse/BSK 1818 und der SKP Verbundgesellschaft. 

Mehr als 90 Prozent der Sparkassen vertrauen gemeinsam mit ihren Kunden auf ihre Leistungen. Mit mehr als 750 Mitarbeitenden und einem Kreditbestand von über 11 Mrd. Euro (Stand: Juni 2024) ist die SKP klar auf Erfolgskurs.

Die SKP versteht sich als Innovationstreiber, Möglichmacher und Wegbereiter der digitalen Transformation mit durchdachten Prozessen.

Die S-Kreditpartner GmbH in Zahlen

2011
Gründung
750
Mitarbeiter:innen
11 Mrd. €
Kreditbestand (2024)
345
Partnersparkassen 

Das Projekt MOP-S: Vom Prototypen zur Anwendung

Die SKP wurde durch eine Empfehlung unseres langjährigen Partners, der „essential – business excellence GmbH“, auf uns aufmerksam. Die SKP war auf der Suche nach einer Agentur, mit der sie eine Anwendung zur Planung von Modernisierungsvorhaben für Immobilien entwickeln konnte. Dabei sollte auf neue Technologien gesetzt werden und gleichzeitig eine effiziente Umsetzung gewährleistet sein.

Im März 2024 wurde mit einem Prototyp die erste Phase des Projekts gestartet. Der Prototyp diente als Einstieg, um den Beratungsprozess der Sparkassen zu unterstützen, die Planung von Optimierungsvorhaben von Immobilien zu erleichtern und eine maßgeschneiderte Finanzierung zu ermöglichen.

Dank unserer gelebten agilen Entwicklungskultur und der SKP als engagiertem Kunden, der sich vollständig auf diesen Ansatz einließ, konnten wir den Prototypen in zwei weiteren Iterationen (Oktober 2024 und April 2025) zu einer voll funktionsfähigen Anwendung weiterentwickeln. Dem "Mein OptimierungsPlaner - Sparkassen" (MOP-S).

Startseite der Anwendung; zu sehen ist ein gerendertes 3D-Modell eines Hauses, man kann durch die offene Vorderseite ins innere der Zimmer blicken; über Buttons auf der Illustration kann man in die einzelnen Bereiche der Anwendung springen

Seit Oktober 2024 ist zudem ein Wissensportal rund um das Thema Wärmepumpen in den „MOP-S” integriert und weitere Angebote sollen folgen. 

In den Phasen 2 und 3 wurden die Rückmeldungen kooperierender Sparkassen und deren Berater und Beraterinnen eingearbeitet und die Integration verschiedener Datenquellen vorangetrieben.

Zwei prominente Datenquellen, die integriert wurden, um den Beratungsprozess zu optimieren sind:

  • Anbindungen für Daten des Katasteramts und geologische Daten zur Berechnung von Hausparametern und Dachflächen (credium).
  • Anbindung an einen Rechenkern zur Optimierung und Modernisierung von Wohngebäuden in Deutschland (febis).
Zu sehen ist ein Screenshot der Anwendung mit einem automatisch generierten Ansicht der Immobilie mit der konfigurierten Photovoltaik-Anlage

Sicherheit, Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit

Bei der kompletten Entwicklung mussten die Aspekte Sicherheit, Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit der Anwendung berücksichtigt werden. Als Bank ist die SKP bei der Entwicklung von Anwendungen stark reguliert durch Aufsichtsbehörden oder gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise DORA.

Im Rahmen der Zusammenarbeit konnten wir uns in die Prozesse der SKP einarbeiten, die regulatorischen Anforderungen besser verstehen und umsetzen, um die Sicherheit der Anwendung zu gewährleisten.

Um Skalierbarkeit zu gewährleisten, wurde die Anwendung cloudfähig entwickelt. Die SKP hat sich an dieser Stelle für die Google Cloud entschieden.

Die Erweiterbarkeit der Anwendung war ein Kernstück des Projekts, da schrittweise weitere Funktionen umgesetzt werden sollten, um das Projekt optimal an die Bedürfnisse der Kunden und Sparkassen anzupassen. Durch unseren bevorzugten Continuous Relaunch und unsere agile Arbeitsweise ist dies leicht umzusetzen.

Welche Frameworks wurden benutzt?

Es kam uns sehr entgegen, dass die SKP von Anfang an den Fokus auf die Entwicklung mit neuen Technologien gelegt hat. Für uns bedeutete dies, dass wir uns für moderne JavaScript-  und CSS-Frameworks entscheiden konnten. 

Für ein angebundenes Admintool entschieden wir uns für ein modernes PHP-Framework. Dieses Tool hält Analysedaten bereit und individualisiert Teile der Anwendung durch verschiedene Parameter, die in Echtzeit konfiguriert werden können. 

Als Identity Provider haben wir Keycloak im Einsatz, dass sowohl die Authentifizierung als auch die Berechtigungen verwaltet und somit Zugriffe auf den MOP-S, das Wärmepumpen-Wissensportal und das Admintool verwaltet. Alles in einem Backend und dadurch für die Administratoren einfach zu managen.

Was hat das Projekt für uns als punkt.de GmbH bedeutet?

Die Anforderungen einer Bank in unsere bestehenden Entwicklungsprozesse zu integrieren, war anfangs sicherlich eine Herausforderung – insbesondere, was die Dokumentationspflichten für Arbeiten und Konzepte betrifft. Der Wille der SKP, neue Wege zu gehen und auf neue Technologien zu setzen, begeistert uns. Gepaart mit der agilen Entwicklung und echter Partizipation in den Prozessen macht das gemeinsame Projekt auch unseren Entwickler:innen viel Spaß.

In diesem Projekt hat sich einmal mehr gezeigt, wie unerlässlich die Beratung und der dedizierte Einsatz eines Product Owners seitens des Dienstleisters sind. Um sowohl die technischen als auch die organisatorischen Herausforderungen optimal zu bewältigen, wurde hierfür ein eigenes Budget bereitgestellt. 

Dies ermöglichte es uns, einen erfahrenen Product Owner zu integrieren, der als zentrale Schnittstelle fungierte und die Vision des Produkts klar kommunizierte. Gerade in der reinen Anwendungsentwicklung können wir durch diese gezielte Investition erheblich an Geschwindigkeit und Qualität gewinnen. Der Product Owner sorgte nicht nur für die Priorisierung der Aufgaben und die Klärung von Anforderungen, sondern auch dafür, dass das Team stets auf die wichtigsten Ziele ausgerichtet war.

Kundenberaterin und Kundin nutzen den MOP-S gemeinsam

Was ist das Fazit aus über einem Jahr Projekt MOP-S?

Die Zusammenarbeit mit der SKP war von Beginn an sehr eng und wir konnten erfolgreich agil zusammenarbeiten. Dank der guten Vorbereitung der SKP und der Analyse der Kunden- und Sparkassenbedürfnisse konnte sehr zielgerichtet entwickelt werden. Bereits der Prototyp des MOP-S konnte die SKP überzeugen. 

Auch die Sparkassen und Kunden konnten in den folgenden Phasen 2 und 3 viele Erfolge durch den Einsatz des MOP-S in der Kreditvergabe verbuchen. 

Wir freuen uns sehr auf die weitere Entwicklung des MOP-S und der anderen Projektbestandteile in gemeinsamer Zusammenarbeit mit der SKP.

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